Montag, 27. Juli 2009

19. Arbeitstag

Montage sind mal so, mal so.
Heute ging es eigentlich. Ich kam morgens an und konnte erstmal Monitoring und Clipping arbeiten vom Wochenende ableisten. Danach ging es ans Media-Clipping, ich habe geguckt ob in letzter Zeit über unseren Kunden etwas berichtet wurde... es wurde nicht.
Nachmittags habe ich dann ein paar Redaktionen zwecks Sell-Ins angerufen, Belegexemplare erbeten und noch eine PM erstellt.

Viel mehr war heute nicht, viele Pausen, in denen mir etwas langweilig war...

Ach ja, alle Kollegen sind wieder aus dem Urlaub da und daher gehts wahrscheinlich diese Woche richtig los mit meinem Praktikum.


Finanzielles:
5€ für super leckere Pizza vom Italiener.

18. Arbeitstag

Irgendwie hat es meinen Post vom Freitag verschluckt wie ich gerade bemerkt habe... Grr....

Dabei war der Freitag teilweise so gut!
Nun hier nochmal das wichtigste vom Freitag, meinem 18. Arbeitstag:

Zunächst begrüßte mich mein allmorgendliches Ritual des Monitoren und Clippens, doch wurde ich da bald abgezogen. Der Online Case wollte auf englisch fertiggestellt werden. Dies nahm den restlichen Vormittag in Anspruch.
Nachmittags wurden letzte Änderungen und Anregungen am Online Case umgesetzt. Später erhielt ich die Bitte, ein Video zu konvertieren und zu brennen. Ich muss mal anmerken, dass die technische Versiertheit der Leute teilweise überraschend zu wünschen übrig lässt. Aber so wurde ich beschäftigt.
Nun kommen wir aber zu dem guten Teil des Tages. Es war Jour Fix angesagt. Der Kunde für den ich die Grafik angefertigt hatte, kam vorbei um die weiteren Vorgehensweisen und Strategien mit der Agentur abzusprechen. Und meine Grafik wurde in diesem Gespräch genutzt als Beispiel für eine Maßnahme! Nicht nur das. Sie gefiel dem Kunden scheinbar so gut, dass er sie tatsächlich als Grundlage für die Weiterverarbeitung mit dem Grafiker nutzen möchte!
Das heisst ich könnte bald sehen, wie aus meinem gekritzel eine tolle Grafik wurde für unseren Kunden! Mag andere nicht so begeistern, aber zu sehen das meine Arbeit so weit kommen kann, motiviert mich doch schon ein wenig.

Abends dann hieß es Abschied nehmen. Eine weitere Praktikantin verließ uns. Sie geht zurück nach Amerika um ihren Master dort zu machen.
Vielleicht sollte ich auch einen Auslandsaufenthalt in Erwägung ziehen...
Jedenfalls gab es ein wenig zu Knabbern und Sekt/Bier. Daher blieb ich (wie so oft freitags) auf Grund von Bierchen länger in der Agentur.


Finanzielles: 2,30€ für ein Nudelgericht zu Mittag.

Donnerstag, 23. Juli 2009

17. Arbeitstag

Wenn man gut ist, muss man das auch manchmal zeigen. So oder so ähnlich könnte man den heutigen tag beschreiben.
Nachdem ich heute morgen erst noch meine Grafik überarbeitet habe, wurde ich nachmittags nämlich Case-Studies anfertigen, beziehungsweise aktualisieren. Nachdem die alten Case-Studies überarbeitet waren, kam der Auftrag eine "Online-Case-Study" anzufertigen, in dieser sollte ich ausschließlich unsere Online-Maßnahmen für das Projekt aufführen und zeigen wie gut das alles ist.
Also musste ich mir erstmal alle Maßnahmen zusammensuchen, eine Reihenfolge reinbringen und Ergebnisse, möglichst belegbar, finden, die aufzeigen, wie gut diese Maßnahmen doch funktioniert haben.
Bei einem Projekt das zu etwa 80% online abläuft war das eine Menge. Aber so ging der Nachmittag sehr zügig vorüber und morgen früh darf ich, sollte meine Arbeit abgenommen sein, das ganze dann ins Englische übertragen, denn wir sind ja international.

Auch wenn das jetzt alles vielleicht etwas sarkastisch klang, machte mir der heutige Tag viel Spaß, ich durfte erst kreativ werden und dann musste ich meinen Kopf etwas anstrengen, die Recherche für ein anderes Projekt zwischendurch diente als mentale Pause.



Finanzielles:
3,75€ für ein gutes Mittagessen.

Mittwoch, 22. Juli 2009

16. Arbeitstag

Ah ein weiterer Mittwoch ist vorüber.
Die allwöchentlichen Clippings wurden geliefert und wollten in der Datenbank vermerkt werden. Nachdem mein Vormittag damit verbeiging ehe ich mich versah, bekam ich nachmittags die Aufgabe, zu recherchieren, was ein Konkurrent unseres Kunden über ein aktuelles Thema kommuniziert. Offenbar kommunizierte dieser nicht sehr viel.

Nachdem der nachmittag heute also mit Recherche und Erstellung einer Übersicht der Konkurrenz verplant war, habe ich abends noch ein paar Interviewfragen an unseren anderen Kunde beantworten.

Da vieles mittlerweile zur Routine geworden ist, werden meine Posts hier immer kürzer.



Finanzielles:
2,30€ für ein normales Mittagessen und 1,79€ für ein leckeres Brot (soviel Luxus muss auch mal sein).
Gesamt: 4,09€

Dienstag, 21. Juli 2009

15. Arbeitstag

Meine Karriere als Grafiker wird mich wohl nicht weit bringen, aber als Grundlage für eine visuelle Vorstellung dessen, was mal draus werden soll, geht es eigentlich.

Auch heute habe ich, nach routinemäßigem Monitoring, weiter gezeichnet und passend zur Darstellung kurze Stichwörter gesammelt, die das ganze erläutern sollen.
Das hat mich den gesamten Tag in Beschlag genommen. Daher war sonst nichts erwähnenswertes.



Finanzielles:
2,60€ für ein gutes Mittagessen.

Montag, 20. Juli 2009

14. Arbeitstag

Etwas Abwechslung tut immer gut.
Davon bekam ich heute auch gut etwas. Nachdem ich meine morgendliche Monitoring und Clipping Routinearbeiten erledigt hatte, erwartete mich etwas Neues.

Ich verbrachte den Rest des damit, eine Skizze einer Grafik anzufertigen, die ein Kunde von uns zur Erklärung seiner Vorhaben nutzen soll.
So habe ich per Hand die Skizze angefertigt, bzw. Teile davon, möglichst so, dass sie ohne große Erklärung zu verstehen ist. Eine kreative Aufgabe, die ich sehr interesant fand. Die Zeit verging unglaublich schnell und ich denke, morgen werde ich noch etwas daran arbeiten können.

Da kann man mal sehen, was alles für Aufgaben anfallen können in einer Agentur.
Sonst verlief der Tag eher ruhig. Zwei neue Praktikanten haben heute angefangen und wurden herumgeführt. Ich denke, in den nächsten Tagen werden wir uns besser kennenlernen.



Finanzielles:
4,90€ für frische Pasta, allerdings nicht unbedingt den Preis wert...

Freitag, 17. Juli 2009

13. Arbeitstag

Den 13. Arbeitstag an einem Freitag zu haben ist nicht immer ein schlechtes Omen.

Heute gab es nicht viel neues, ein weiterer Tag an dem, durch das hohe Arbeitspensum meiner Chefin bedingt, ich nicht so viel zu tun hatte.

Jedoch gab es heute zwei Highlights. Beide verdanke ich einer Praktikantenkollegin, die uns leider heute verlassen hat, an dieser Stelle ihr noch alles Gute für ihr weiteres Leben, hoffe wir sehen uns mal wieder.
Zum einen musste sie eine Graphik entwerfen in der unser Kunde seinen Stakeholdern darstellen kann, was er will und was es für sie bedeutet. Die Problematik ist, das manche der ganzen Geschichte eher negativ gegenüberstehen. Entsprechend einfach und überzeugend sollte das Schaubild werden. Dazu hat sie dann mit meiner Chefin (betreut auch dieses Projekt) zusammen an nem Flipchart ein paar Ideen entwickelt.
Auf Grund meiner geringen Auslastung konnte ich mich dann dort etwas einbringen, mein Glück war, dass ich ein Grundgefühl für die Thematik habe, da ich vorher etwas in die Richtung gehendes studierte.
So konnte ich bei der Entstehung der Graphik also mitarbeiten, meine Ideen wurden freudig aufgenommen und es hilft auch einfach, jemanden zu haben, der nicht ganz so tief in der Materie ist.

Weiterhin war dann nach Feierabend die Verabschiedung, bei der das Team (bzw. die die nicht im Urlaub waren) und einige andere aus der Agentur zusammenkamen auf ein Bierchen, es gab selbstgebackenen Kuchen von der Praktikantin (besser: ihrer Mutter) und ein paar Knabbersachen.
Der Teamchef hat sie hoch gelobt (und ich glaub nicht, dass er das bei jedem einfach so macht) und unser Team übergab ihr noch ein Geschenk (Jeder aus dem Team gibt 1-2€ und die Agentur selbst auch noch mal 10€ dazu).

So saßen wir dann noch 1 1/2 Stunden nach Feierabend beisammen, erzählten etwas über das Praktikum in der Agentur und was man so vor hat.
Alles in allem ein sehr netter Abend.

Das war es dann soweit, ich werde mich nun auf ein entspanntes (leider regnerisches) Wochenende freuen.



Finanzielles:
2,85€ für ein durchschnittliches Mittagessen, 2.95€ für den Luxus eines Ben&Jerry's Eises.
Gesamtausgaben: 5,80€

Donnerstag, 16. Juli 2009

12. Arbeitstag

Schön ist es, wenn man durch Übung zum Meister wird. Ich glaube allein von der Wiederholung her, müsste ich Online-Clippings nun meisterlich beherrschen.
Heute haben noch mehr Seiten die Nachricht des Verteiler-Dienstes von gestern aufgenommen, entsprechend kam für mich wieder viel zu clippen rein.

Sonst habe ich die Routine-Arbeiten erledigt, die jeden Tag anfallen.
Heute war eigentlich nichts ungewöhnliches, nur etwas viel leerlauf. Doch nächste Woche kommt der erste Kollege aus dem Urlaub zurück, dann gehts wieder rund.

Ein paar Sachen gab es heute schon. Mein von mir gestern gemachter Vorschlag für unseren Kunden traf auf erste Zustimmung, ich bekam daher den Auftrag, das etwas genauer auszuarbeiten und auf die "to-do-list" des nächsten Monats zu setzen.
Weiterhin kam mir die Idee, für unseren Kunden einen Twitter-Account zu errichten, ob dies lohnenswert ist, wird beim nächsten Status-Meeting besprochen.

Ich sagte ja bereits, dass man neuen Vorschlägen auch von Praktikanten gegenüber stets erstmal offen gegenübersteht. Eine Tatsache die mich sehr freut und auch motiviert, mir weiter selber Gedanken zu machen, um unser Projekt voran zu bringen.

Weiter ist jedoch leider nicht viel passiert, habe ein wenig die Website gepflegt und Datenbanken aktualisiert.



Finanzielles:
2,30€ für ein gutes Mittagessen.
12,60€ für einen Grundeinkauf plus Luxusessen (Salat+sauce).
Gesamt: 14,90€

Mittwoch, 15. Juli 2009

11. Arbeitstag

Immer wieder Mittwochs.
Immer wieder Mittwochs liefert unser Clipping-Dienst die aktuellen Print Clippings. Daher habe ich eine Aufgabe, die mich jeden Mittwoch freudig erwartet. Diesmal war ich froh, beschäftigte mich diese Aufgabe doch mal längere Zeit.
Vorher habe ich die alltäglichen Monitoring und Clippingaufgaben erfüllt. Nach dieser recht clipping-lastigen Zeit habe ich mir kurz Gedanken gemacht, wo man unseren Kunden noch Positionieren könnte, die Idee die mir kam habe ich dann niedergeschrieben (elektronisch versteht sich) eine kurze Vorrecherche gemacht und dann per email an meine Vorgesetzte und den Rest meines Teams geschickt. Die Resonanz war gut, eigene Ideen und Initiative wird immer gefördert, wenn es nicht passt, wird einem klar gemacht warum nicht und wo man mehr drauf achten muss.
Mir wurde gesagt, ich solle da mal weiter recherchieren und es werde dann nochmal besprochen, klingt gut für mich.

Nach dem Mittagessen wurde mir dann gezeigt, wie man sogenannte "Sell-Ins" macht. Sell-In ist ein Anruf in einer Redaktion oder ähnliches bei dem man fragt ob man dem Redakteur*in eine Pressemitteilung zukommen lassen darf. Der Vorteil bei dieser Methode ist, dass man meistens direkt den richtigen Redakteur als Adressaten für die email bekommt und man sich auf ein Telefonat beziehen kann. Ausserdem sagen die dann am Telefon meist auch klar, wenn sie kein Interesse haben.
Wichtig ist bei dieser Sache aber, die ganzen Empfänger von PM in die Datenbank aufzunehmen, damit bei generellen Presseversendungen (also ein "Rundumfeuer" von Pressemitteilungen an einen vorhandenen Verteiler ohne vorherige Absprache) nicht der gleiche Redakteur innerhalb von 2 Tagen eine email bekommt, das wirkt dann eher weniger professionell.

Nach dieser Aufgabe gab es dann was ganz tolles: Clipping! Naja, es war eher Zufall, eine unserer Pressemitteilungen wurde von einem Dienst aufgegriffen, der an viele verschiedene Websites Nachrichten verschickt, diese veröffentlichen die erhaltenen Nachrichten per web-plugin, also automatisch. Dieser Dienst arbeitet meistens Spartenspezifisch und brachte mir heute 54 Onlineclippings. Eine super Sache für unseren Kunden die wir natürlich toll finden, nur das aufnehmen der ganzen Seiten ist etwas eintönig.

Damit hat sich der Tag dann auch dem Ende zugeneigt und alles im Allen würde ich für heute sagen: Nichts umwerfendes, aber doch ein Tag der ganz OK war. Standard halt, könnte man mittlerweile sagen.


Finanzielles:
4,50€ für ein Mittagessen, das mäßig war. (Merke: jede zusatzbeilage kostet massiven Zuschlag!)

Dienstag, 14. Juli 2009

10. Arbeitstag

Es macht sich doch bemerkbar, dass 2 Kollegen fehlen. Denn jetzt ist weniger Zeit da, um dem neuen Prakti zu zeigen was er machen soll, daher muss ich mir meine arbeit immer selber suchen.
Im Grunde sind die Kollegen froh, wenn sie in Ruhe die anfallende Arbeit abarbeiten können, ohne dass ich sie frage was ich tun soll und wo ich was finde.
Nun konnte ich mich heute einigermaßen gut beschäftigen, bis etwa 16 Uhr, da kam so ein Loch... Sowas ist äusserst anstrengend und ich war froh, als ich eine halbe Stunde später einen neuen Auftrag bekam.

Hatte ich den Tag über die Routinearbeiten erledigt (Monitoring, Clipping, etc.) konnte ich jetzt mal die Case Study zu meinem Projekt überarbeiten. Eine Case Study ist im Prinzip nur eine kurze Darstellung des Projektes und was für Erfolge man dort erzielt hat und dient im wesentlichen der Eigenwerbung.

Mir ist auch gerade aufgefallen, dass ich noch gar nicht berichtet habe, was für Menschen es bei mir in der Agentur gibt, vielleicht interessiert es ja jemanden.

Beginnen wir mit der Empfangsdame: Diese ist eine sehr nette und kompettente Frau, die eigentlich immer nett und höflich ist und mit uns Praktis scheinbar unendliche Geduld hat. Sie weiß bürotechnisch sehr gut bescheid und kann einem bei Kopier-, Scan-, Bindearbeiten sehr gute Tips geben.

Kommen wir zum Geschäftsführer der Agentur, das ist die einzige Person in der Agentur, die wir mit Sie ansprechen müssen/sollten. Mir wurde gesagt, er sei ein Fachmann für Krisenkommunikation.

Die Teamchefs, es gibt 3 Teams bei uns in der Agentur und jedes Team hat einen solchen Chef. Diese sind für Erfolgsgarantie und Leistung des Teams verantwortlich.
Meiner ist recht locker, tigert auch mal durch unser Büro, während er aut eine Mail wartet und wischt aus Langeweile Staub.

Die Projektleiter, das sind die für einzelne Projekte zuständigen Personen innerhalb des Teams. Meine Projektleiterin ist ebenfalls sehr locker drauf und kommt aus dem Journalistikbereich. Ich denke es gibt da sehr verschiedene Typen, die entspannteren, die sich auch mal Zeit für uns Praktis nehmen, die gestressteren, die man besser in Ruhe lässt und, diese Sorte begegnete mir noch nicht, die arroganten, die sich kaum herablassen einem direkt etwas zu sagen.

Dann gibt es die festen Mitarbeiter, der Unterschied zum Projektleiter ist meistens nur die geringere Bezahlung, weniger Erfahrung und nicht ganz so viel Stress. Zumindest erscheint mir das so.

Nach den festen Mitarbeitern gibt es noch vereinzelte Volontäre, die für ein geringeres Gehalt die gleiche Arbeit wie feste MA leisten, so aber die heißbegehrte und allseits geforderte Praxiserfahrung sammeln können.

Dann gibt es nur noch die Studentischen Hilfskräfte, die meist als Monitoring-Crew eingesetzt wird und uns Praktis, die alles irgendwie machen.

Soviel dazu, besondere Charaktere der einzelnen Beschäftigten werde ich beizeiten mal hervorheben.



Finanzielles:
4,50€ für ein mäßiges, aber sättigendes Mittagessen in der Mensa.

Montag, 13. Juli 2009

9. Arbeitstag

Heute war ein komischer Tag...
Nicht schlecht oder stressig, einfach komisch. Es steckte einfach der Wurm drin.

Zum einen ist mein halbes Team im Urlaub, was im Gegenzug bedeutet, dass die andere Hälfte deren Arbeit mit übernehmen muss. Entsprechend wenig Zeit blieb natürlich über, mir neuem Prakti neue Aufgaben zuzuweisen.
War ich heute extra eine halbe Stunde eher da, um schnell noch wichtige Mediaclippings zu machen, kam danach eine Art Loch, da meine Chefin mit der Mehrarbeit beschäftigt war und mir somit ersteinmal keine neue Aufgabe geben konnte.
Glücklicherweise habe ich eine alte Aufgabe der letzten Woche gefunden, an der ich weiterarbeiten konnte. Nachdem ich dann wieder davon abgezogen wurde um die geclippten Mediadaten zu brennen und zu versenden, habe ich erstmal Mittagspause gemacht.

In der Mittagspause haben fast alle Praktis bemerkt, dass heute der Wurm drin ist. Irgendwas war los und keiner konnte mit dem Finger draufzeigen und sagen "Ah, das ist es." Zumindest kamen wir überein, dass die Party am Freitag top war.

Nachmittags habe ich dann weiter an der alten Aufgabe gearbeitet, ein wenig telefoniert und emails verschickt um unser Projekt zu verbreiten.
Dann kam von einem Clippingdienstleister die Nachricht, dass es noch einen Beitrag über unseren Kunden im TV gab, jedoch hatte ich ihn nicht gefunden, natürlich weniger gut für mich, aber als ich den Beitrag mit den normalen Suchbegriffen in der Mediaclippingsuchmaske suchte, fand ich ihn wieder nicht. Erst mit sehr abwegiegen Suchbegriffen konnte ich ihn aufspüren.
Naja, war letztlich alles halb so wild, die Schuld wurde auf den Dienstleister geschoben (was er auch war, hätte er die mail eher abgeschickt, wäre ich eher darauf gekommen).

Danach habe ich noch hier und da Kleinigkeiten recherchiert und mich irgendwie beschäftigt.
Ich war echt froh, als der Tag vorbei war, denn es gibt nichts schlimmeres als im Büro zu sitzen und nichts zu tun zu haben.



Finanzielles:
2,10€ für ein Mittagessen in der Mensa (Nudeln/Bolognese) und 2,71€ für den halbwöchigen einkauf.
Gesamtausgaben: 4,81€

Sonntag, 12. Juli 2009

8. Arbeitstag (nachtrag)

Ist zwar jetzt schon fast Zeit für den 9. Arbeitstag, aber der 8. war so lang (naja die Agenturfeier im Anschluss), da musste man sich erstmal von erholen^^


Aber zum Ablauf des Tages: Ich begann eine Stunde eher als sonst zu arbeiten, da wichtige Medienclippings für einen großen Kunden anstanden, diese habe ich erfolgreich vor der geplanten Zeit fertig machen können.
Dann kam eine interessantere (herausforderndere) Aufgabe für mich, ich sollte blogs und twitter auf Resonanz zu unserem Kunden prüfen, nachdem ich also einen crashkurs in blog und twitter suche bekommen hatte, durfte ich loslegen, sollte ein generelles meinungsbild erstellen und bedeutsame sachen aufzeigen. Da es aber nichts bedeutsames gab, konnte ich als auffälligkeit anmerken, dass es nichts auffälliges gab...
Wie dem auch sei, ich habe also geschätzte 30 blogs zu dem thema meines kunden gelesen und die meinungen analysiert, diese dann weiter an den teamleiter gegeben und der hat sie nahezu 1:1 übernommen (Stellung der Meinung und Analyse geändert, aber Wörter beibehalten) und an den Kunden geschickt! Das war für mich schon eine coole Sache, da es zeigte, dass ich scheinbar gut genug gearbeitet habe, um keiner großen Änderungen zu bedürfen und auch, dass wenn man soetwas macht, das tatsächlich keine einfache ABM ist, sondern sinn hat.
Nachmittags sollte ich für einen anderen Kunden erneut ein medienclipping machen, da ich mich da nun so gut auskenne, allerdings kam bis 18 uhr nicht viel.

Interessant fand ich, dass auch viele feste Mitarbeiter nicht unbedingt alle techniken beherrschen, sondern eher die Aufgaben am Ende überprüfen und auswerten (Empfehlungen für den Kunden schreiben, etc.). Also sind die höheren festen MA doch tatsächlich die sogenannten Kommunikations-Manager, wohingegen wir Praktis und die Volontäre eher die Kommunikations-Techniker darstellen.

Hoffentlich kann ich aber auch mal etwas aus der Managementsparte übernehmen (Empfehlungen schreiben oder so) was natürlich am ende wieder überprüft werden muss, jedoch wäre es für mich interessant, soetwas mal zu machen und ein entsrpechendes feed-back zu bekommen. Dies könnte tatsächlich bald gesschehen, da ich das auf der Feier mal angesprochen habe und es hieß, ich könne ja mal hier und da was versuchen. Nun warte ich natürlich was daraus wird.


Zur Feier nur soviel, es war sehr witzig, ich konnte viele neue Leute kennenlernen und ich war um etwa 4 Uhr zu hause. Ich hoffe ich habe keinen falschen Eindruck erweckt auf der Feier, aber ich hatte meinen Spaß und erinnere mich an nichts wofür ich mich schämen müsste, und ich habe KEINEN Filmriss.
Dennoch empfehle ich jedem Prakti, auf solchen feiern zurückhaltend zu sein, denn man weiß nie, was man sonst zu schnell sagt bevor man es wirklich bedacht hat.



Finanzielles:
Am Freitag habe ich 3.90€ für eine Suppe ausgegeben... Es war so ein Edelsuppengeschäft und die Suppe war auch sehr lecker, aber für die Portion war der Preis dann doch etwas hoch. (Yuppie-Suppenküche nannte es ein Kollege).
Da die Agenturfeier auf Kosten der Agentur ging (oder wurds nem Kunden auf Rechnung geschrieben? Wer weiß, hehe.), musste ich dort nichts bezahlen.

Freitag, 10. Juli 2009

8. Arbeitstag

Da ich gleich auf die Summerparty der Agentur gehe, bin ich erst morgen soweit, einen Eintrag hier zu machen...

Donnerstag, 9. Juli 2009

7. Arbeitstag

Welch ein ereignisreicher Tag!

Leider kann ich aus Gründen der Allgemeinhaltung des blogs nicht genau auf die Gründe eingehen, daher versuche ich soviel es geht zu sagen ohne zuviel zu sagen.

Einer unerer Kunden hat eine kleine Krise, weswegen er heute Maßnahmen ergriffen hat. Da es für den Kunden um sehr viel geht, achten wir nun darauf, wie diese Maßnahme wahrgenommen wird und was für Auswirkungen sie hat. Dies beinhaltet eine genaue Analyse der Medienresonanz und das Erstellen eines Meinungsbildes.

Nachdem ich also vormittags noch mein Standard-Projekt abhandelte mit der Alltagsroutine, kam nachmittags ein für mich neues Projekt dran, bei dem es gleich um Top-Krisenkommunikation geht.

Für mich alles sehr spannend, für die Agentur stressig und arbeitsreich.

Weiterhin heißt es für mich daher morgen auch, wenn möglich, eine Stunde eher anzufangen, doch ich denke dafür werde ich mit einer guten Summerparty abends endlohnt (sofern das Wetter mitspielt).

Alles in allem ein sehr guter Tag an dem ich viel neues lernen konnte.



Finanzielles:
2,50€ für ein leckeres Stück Pizza. 7,10€ für einen soliden Einkauf für das Wochenende.

Mittwoch, 8. Juli 2009

6. Arbeitstag

Frisch zurück von einem sehr interessanten Arbeitstag.

Das Highlight vorweg, ich konnte heute an dem Mini-Seminar zu Online Relations teilnehmen! Es war sehr interessant, gut besucht und ich habe einiges neues gelernt.
Hauptsächlich ging es um Chancen und Möglichkeiten der Online Relations und dass man im Jahre 2009 kein Konzept mehr entwickeln kann, das den Punkt Online nicht bedacht hat.

Doch soll man nicht zwanghaft versuchen Online Relations überall reinzuquetschen, sondern bedacht abwägen, ob es denn passt.

Ich möchte hier nicht den ganzen Vortrag nacherzählen, nur soviel: es war durchaus sehr interessant.

Zurück zur Arbeit. Diese begann wie jeden Tag mit Monitoringarbeiten und Clippings. Weiterhin erhalten wir jeden Mittwoch Print-Clippings unserer Clipping-Agentur, die ich heute kopiert und abgeheftet habe. Im Prinzip die Arbeit letzter Woche nur auf 4 Wochen verteilt.

Danach war Recherche angesagt. Morgen habe ich einen Termin mit der Projektleiterin, bei dem ich meine Aktualisierungsarbeiten des gestrigen Tages darlegen soll und eventuell fragwürdige Punkte aufzeigen soll.
Weiterhin steht morgen ein Kundengespräch (für die festen Mitarbeiter) mit einem Partner unseres Kunden an, der eventuell als Neukunde aquiriert werden könnte. Hierfür habe ich heute lange recherchieren dürfen.

Dann versuchen wir unser Projekt gerade noch bei verschiedenen Internetpräsenzen unterzubringen, was natürlich erfordert, dass wir schauen ob es dort schon ähnliche Inhalte gibt und wenn nicht, wo man unser Projekt einbinden könnte.

Man kann also sehen, heute war ein Recherche-Tag, doch sollte man nicht denken, dass es dadurch langweilig wird, wenn man selbst nicht gerade auf witzige Fundstücke im Netz trifft, finden die Kollegen sicher etwas um sich selbst und andere kurz abzulenken. Dadurch herrscht stets eine lockere Arbeitsatmosphäre und die Zeit vergeht schnell.



Finanzielles:
3,90€ für ein gutes Mittagessen (Mensa) inkl. Nachtisch in Form eines Eises aus Biomilch (wahnsinnig lecker).

Dienstag, 7. Juli 2009

5. Arbeitstag

Faszinierend wie schnell man sich an eine Routine gewöhnt. Das morgendliche Aufstehen, zur Arbeit fahren, etc. ist alles schon selbstverständlich, obwohl man es grade so eine Woche gemacht hat.

Heute war ein interessanter Tag.
Beginnend mit der allmorgendlichen Monitoring-Aufgabe (Neueste Nachrichten mein Projekt betreffend checken) wurde mir heute gezeigt, wie ich weitergehende Recherchen anstellen kann.
Anschließend gab es ein Status-Meeting zu meinem Projekt, in dem wir Projektmitglieder zusammen saßen und geplante Aufgaben auf ihre Erfüllung überprüften und den aktuellen Status darstellten, ebenso wurden neue Ideen und Aufgaben in die Agenda aufgenommen.
Da ich erst ganz frisch dabei bin, konnte ich logischerweise noch nicht so viel einbringen, mir wurden jedoch für den jetzigen Monat einige Aufgaben zugewiesen.

Nach der Mittagspause, die ich mit einem Kollegen wiedereinmal in der Mensa verbrachte, begann ich die neuen Aufgaben anzugehen.

Größtenteils handelte es sich um Aktualisierungen vorhandener Materialien mit neuen Daten, Überarbeitungen von vorgefertigten Pressemitteilungen (davon gibt es eine Menge!) und der Abgleichung der Online-Präsenz mit den neuen Daten.

Da dies eine relativ umfassende Aufgabe war, nahm sie fast den gesamten Nachmittag ein, zwischendurch half ich noch hier und da bei kleineren Problemen eines parallel laufenden Projektes aus (kurze Recherchen, etc.).

Mir ist aufgefallen, dass das Arbeiten dort wirklich langsam normal wird und ich doch sehr gut mit in die Arbeiten involviert werde, schließlich bin ich da um die Mitarbeiter zu entlasten und nicht um stupide Arbeiten zu übernehmen.



Finanzielles:
3,75€ für ein solides Mittagessen.

Montag, 6. Juli 2009

4. Arbeitstag

Schön ist es, wenn die Arbeit logisch aufgebaut ist.
Und als logischer Schritt nach meiner Clippingerfahrung letzte Woche ist natürlich der "Activity Report" (Auflistung der Erfolge des letzten Benachrichtigungszeitraums).
So durfte ich heute tiefer in die Materie eindringen und sehen, was wir nicht alles für unseren Kunden erreicht haben, und das war eine Menge.
Zwischendurch war noch ein TV-Clipping angesagt, mal was anderes, und eine Situationsanalyse eines potentiellen Kunden (Im Prinzip eine Recherche mit Schwerpunkten Medienresonanz, politische Interessen und Positionierung).
Es war sehr interessant die Agentur-Recherche-Tools anzuwenden um viel über ein Unternehmen herauszufinden.
Im weiteren konnte ich eine Pressemitteilung gegenlesen und wurde weiter in die Tools der Agentur eingewiesen, die sie zur Gewährleistung guter PR besitzen.

Übermorgen findet ein agenturinternes Mini-Seminar zum Thema Online-Relations statt, ich hoffe ich kann daran teilnehmen, dies hängt davon ab, wieviele Aufgaben ich noch vor mir haben an dem Tag. Ich habe meiner Vorgesetzten aber schon bescheid gesagt, dass ich gern teilnehmen würde.

Mittags ging es übrigens heute mal zu dem Italiener, den ich bereits letzte Woche vorher getestet habe, er war wieder einmal ausgezeichnet.

Soviel zum 4. Arbeitstag...



Finanzielles:
Pizza 2,50€; Einkauf: Brot, Aufschnitt, Salat, Käse, Oliven, Anti-Pasti (Luxus!) und Lieblingssalatsauce 12,54€ (reicht aber auch für diese Woche an Aufschnitt und Brot)

Freitag, 3. Juli 2009

3. Arbeitstag

Mein heutiger Arbeitstag war eigentlich die Fortsetzung des gestrigen.
Ich habe weiterhin einen Pressespiegel für mein Projekt über den letzten Monat erstellt und den dann binden dürfen, dafür ging der großteil des Tages drauf.

Meine unit musste für einen Kunden, wie jeden Freitag, einen Überblick für den Kunden relevanter Ereignisse, Entwicklungen und Stimmungen in der Öffentlichkeit erstellen, daher wurde ab 9:30 Uhr konzentriert daran gearbeitet, ich konnte derweil weiter meinen Pressespiegel erstellen.
Gegen 12:30 erwartete der Teamchef das Ergebnis des Überblicks, scheinbar war ihm langweilig, denn er tigerte durch die Büros... Bei uns im Büro fand er so einen Staubwischhandschuh und fing an über Monitore und Regale zu wischen, da klar war, dass nachmittags noch aufgeräumt werden musste, meckerte er noch, dass es nicht ordentlich genug ist, und er so ja nicht Staubwischen könne.
Wie man merkt, sind die Leute trotz konzentrierter Arbeit immer noch für einen kurzen Scherz zwischendurch zu haben. Erfreulicherweise.

Heute wurde ein Praktikant verabschiedet, der seine 3 Monate verbracht hat, er hat geniale Brownies gebacken und bekam von seiner teamchefin ein Präsent überreicht, alles sehr familiär, wie es scheint. Mir gefällt es.

Ab 16 Uhr hieß es bei uns im Team "Aufräumen". Das gesamte Team musste seine Büros auf Vordermann bringen, alte unnütze Akten entsorgen, Etiketten auf Ordnern aktualisieren und so weiter. Als Belohnung gabs nach 2 Stunden kühles (ich durfte es zuvor kaltstellen) Bier auf Kosten der Agentur.
Es wurde geplaudert und man machte sich weiter miteinander bekannt.
Als fast nur noch wir Praktis (4 an der Zahl) da waren, wurde uns gesagt, dass Wochenende ist, ein klares Zeichen nach Hause zu fahren.

So bin ich dann vor 15 Minuten heimgekommen und fand den heutigen Tag gut, nicht unglaublich spannend, aber gut.



Finanzielles: 4,25€ für Mittagessen mit Salat (Der Trick: einen kleineren Teller für den Salat nehmen, ihn aber voller machen).

Donnerstag, 2. Juli 2009

2. Arbeitstag

Heute viel eher daheim als gestern, liegt wohl am besseren Zeitmanagement.

Es gab heute so viele Erlebnisse, ich hoffe ich bekomme wieder alle zusammen.
Beginnen wir am Anfang, nachdem es einen TV Bericht über mein Projekt gab, war meine unit ziemlich aus dem Häuschen und jeder freute sich, ich war ein wenig verwirrt, wie man sich so über einen Bericht freuen kann, doch ich vermute, wenn man so viel Zeit und Arbeit in ein Projekt investiert und dann so einen Erfolg bekommt, freut man sich einfach, und ich werde mich in kurzer Zeit wahrscheinlich ebenso freuen.

Gegen 10 Uhr bekam ich von meiner Unitleiterin eine Einführung in das Projekt, dass ich hauptsächlich betreuen soll, etwa eine Stunde erklärte sie mir Hintergründe, Ziele, Maßnahmen, etc. Beantwortete jede meiner Fragen und ging auf kleine Anmerkungen meinerseits ein. Überhaupt freuen sich alle immer, wenn man eigene Vorschläge macht.

Direkt im Anschluss an diese Projekteinführung gab es eine Teambesprechung, in der alle Teammitglieder inklusive "Praktis" ( die Bedeutung sollte klar sein) zusammensitzen. Dort wurde ich als Neuer im Team erst einmal gebeten mich vorzustellen, während der Ablaufplan des Meetings verteilt wurde.
Dann wurden verschiedene Themen besprochen, aktuelle Projekte, Agenturinterne Angelegenheiten, und ein großes Thema: Newbiz (kurz für New Business), das sind mögliche Pitches (Aufträge), die die Agentur gewinnen kann, wenn sie sich geschickt anstellt, hauptsächlich wird Monitoringarbeit (Überwachung der Presse nach Stimmungen zu bestimmten Themen) betrieben und dem möglichen Kunden ab und an mal ein Ergebnis dieser Arbeit zugespielt. Hier wird viel Zeit und Arbeit investiert, wobei aber der Lohn dafür nie sicher ist!

Nach knapp 2 Stunden war das Meeting vorbei, ich habe viele sehr tiefe Einblicke in die Situation meines Teams gewinnen können und bin froh, das die Agentur uns Praktikanten da nicht ausschließt.

Die Mittagspause verbrachte ich mit einem Praktikantenkollegen wiedereinmal in der Mensa, danach gingen wir noch kurz im Viertel spazieren um mal zu sehen, was es dort so gibt. Da wir danach noch genug Zeit hatten, haben wir den Agentureigenen Kickertisch getestet, der sich durchaus eignet, sich die Zeit spaßig zu vertreiben.

Nachmittags ging es dann los für mich, meine Vorgängerin wies mich in die praktische Arbeit ein. Diese bestand heute aus Clippingarbeit, eine Arbeit, die in jeder Agentur anfällt und jeder mal machen muss, hauptsächlich bestehend aus Kopieren und Schneiden und natürlich dem Aktualisieren der Clippingdatenbanken (Print, Online, TV, Radio). Keine heroische Aufgabe, aber auch nicht die schlechteste, ich musste nur die von einem Clippingdienst zugesandten Unterlagen in der Datenbank erfassen, kopieren, abheften und fertig.

Dies wird morgen wahrscheinlich noch fortgeführt, da wir bis Montag einen Activity Bericht an den Kunden senden müssen und dafür wird das halt benötigt. Doch mir wurde schon mehrmals versichert, dass es nächste Woche viel spannendere Aufgaben für mich geben wird.

Die Atmosphäre in der Agentur war auch am zweiten Tag noch sehr locker und entspannt, was mich freut. Auch wenn konzentriert gearbeitet wird, gibts immer wieder Phasen in der auch herzlich gelacht wird.

Am 10. Juli ist sogar eine kleine Agenturfeier anberaumt, zu der wir Praktis auch eingeladen sind, da bin ich ja schon gespannt, wo es hingehen wird (ist noch geheim) und wie der Abend wird.

Soweit mein Tag in der Agentur heute.



Finanzielles: Mittagessen in der Mensa: 5,15€ (merke: Salat ist ein großer Preisaufschlag!)

Mittwoch, 1. Juli 2009

1. Arbeitstag abends

Der erste Tag ist überstanden... Ach was, überstehen musste ich gar nichts.
Im Gegenteil, ich bin vor 20 Minuten von einem sehr guten ersten Tag wiedergekommen.

Ich war pünktlich da, die Ubahn war zwar etwas voll, doch so ist das in einer Großstadt zu Pendlerzeiten halt.
Nachdem ich sehr nett von der Empfangsdame begrüßt und zu meinem Team gebracht wurde, konnte ich mich mit meinen Kolleginnen und Kollegen erstmal bekannt machen. In der Agentur wird grundsätzlich jeder geduzt ausser der Oberchef, den sollte man siezen.

Eine halbe Stunde später startete das "Praktikanten Boot Camp", hier wurde mir und zwei weiteren Praktikanten die heute anfingen in aller ausführlichkeit das Grundsätzliche der Agentur, ihrer Aufgaben und unserer Aufgaben erklärt.
Eine Sache die ich sehr gut fand. Die wichtigsten Fragen wurden von netten Mitarbeitern erläutert und man wurde durch die gesamte Agentur geführt. Anschließend gabs die große Vorstellungsrunde, da wurden wir in jedes Büro jeder Unit (ausser derer die grade Meeting hatten) geführt und als die neuen Praktikanten vorgestellt, die Mitarbeiter haben sich und ihre unit vorgestellt, teilweise ein paar Fragen gestellt und man konnte schonmal ein Gesicht zu den genannten Namen kennenlernen (bei 40 mitarbeitern hilfreich).

Die Mittagspause verbringen die meisten Praktikanten zusammen, es wird per email gesagt wer mitgehen möchte und gespeist wird in der Mensa einer Universität, wer Student ist und seinen Ausweis dabei hat, zahlt nichtmal mehr als lokale Studenten, die Mensa ist keine 5 Minuten zu Fuß entfernt.

Nachdem uns von einem "Altpraktikanten" noch ein gutes Eislokal (Eis aus Biomilch in genialen Geschmackskompositionen!) gezeigt wurde, gabs nachmittags noch eine Einführung in die wichtigsten Tools zu Recherche- und Verteilerzwecken.

Die letzten zwei Stunden des (Arbeits-) Tages verbrachte dann jeder Praktikant in seiner unit.

Hier wurde ich von meiner unitleiterin und einem junior berater, sowie einem speziell für meine Praktikumsstelle zugeschnitten (von meiner Vorgängerin verfasst mit genauen Angaben was wo ist und wie sie es bisher gehandhabt hat) Leitfaden empfangen.
Dort habe ich mich mit der Technik vertraut machen dürfen, den Leitfaden studiert und 2-3 mal mit der IT telefoniert weil mein Nachname falsch geschrieben wurde bei Login und email, was natürlich nicht geht!
Um ca. 18 Uhr hieß es dann, ich könne Feierabend machen. Überrascht, dass der Tag schon vorbei ist, packte ich meine Sachen und machte mich auf den Heimweg.

Fazit: Ein toller erster Tag mit einer meiner Meinung optimalen Einführung in das Praktikum.



Finanzielles: 3,95€ für Mittagessen mit Getränk (Portion gut ausreichend), 0,80€ für ein sehr leckeres Eis, 1,50€ für Brot, Milch, Brotaufstrich
Insgsamt heute ausgegeben: 6,25€